mittenmang Freiwilligenzentrum

Medienresonanz

 

 04.06.2008 Segeberger Zeitung

Mittenmang auf der Suche nach einem starken Partner

Kreis Segeberg – Auf drei Jahre war das vor allem Behinderte gedachte Projekt Mittenmang begrenzt. Doch diese Zeit hat nicht ausgereicht, den dahinter stehenden gleichnamigen Verein auf eigene Füße zu stellen und das Vorhaben mit einer Übergangsfinanzierung dauerhaft zu etablieren. Bund und Land sichern das Fortbestehen in diesem Jahr ab. Für die Zukunft ist das von Geschäftsführerin Dr. Nicole Schmidt (54) geleitete Konzept auf der Suche nach einem starken Partner.
mittenmang wendet sich vor allem an Menschen mit Behinderungen, die nicht im gesellschaftlichen Abseits stehen wollen. Sie würden oft nur als Hilfeempfänger gesehen und nicht als Menschen, die sich auch für andere engagieren können, bedauert die Geschäftsführerin. Hier setzt mittenmang an: Im Kreis Segeberg wurde ein Freiwilligenteam aufgebaut, das zurzeit aus 18 Leuten besteht. Sie helfen anderen – unter anderem mit Vorlesen oder Musiktherapie. Während der dreijährigen Dauer seien es 25 Menschen gewesen, die sich langfristig engagieren wollten. Über die Hälft von ihnen sei beeinträchtigt. Die Zahlen bewertet Schmidt als Erfolg. Ein weiteres Zentrum entstand im Kreis Schleswig-Flensburg. Beide Teams möchten „ihre Engagements weiterführen und hoffen auf kontinuierliche Unterstützung durch mittenmang“, sagt sie. Denn aus dem Selbstverständnis des Projekts heraus sei es nicht möglich, eine Bezahlung für die Dienste zu fordern. Die Zukunft ist unsicher, doch die 54 Jährige lässt sich nicht unterkriegen. „Wir werden die verbleibende Zeit nutzen, die Zukunft mittenmangs abzusichern.“ Neben anderen wolle auch der Kreis Segeberg helfen. Der Bund plane ein neues Programm für Freiwilligendienste, das gut zum Aufgabenfeld passen würde, meinte Schmidt.

 

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