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Medienresonanz

 

 12.06.2008 www.paritaet-sh.de/de/aktuelles/60821.htm

Die Referenzprojekte der Beratungsstelle für Inklusionsprojekte

Meine Welt. Deine Welt. Entscheidend ist „unsere Welt“. Unter diesem Motto hat die Beratungsstelle für Inklusionsprojekte beim Paritätischen im letzten Jahr ihre Arbeit aufgenommen und einen Ideenwettbewerb für Inklusionsprojekte ausgeschrieben.

Mit ihrem Beratungsangebot will die Beratungsstelle für Inklusionsprojekte des Paritätischen Schleswig-Holstein soziale Organisationen und Initiativen bei der Entwicklung von inklusiver Lebensgestaltung für Männer und Frauen mit einer Behinderung unterstützen.
Was bedeutet nun noch mal inklusive Lebensgestaltung?
Eigentlich ist es ganz einfach: Jeder Mensch mit einer Behinderung oder Benachteiligung welcher Art auch immer, soll die Wahl haben, dort zu leben, zu wohnen, zu arbeiten und zu lernen, wo alle anderen Menschen es auch tun! So einfach es klingt, so schwierig ist es in der Umsetzung!

„Es funktioniert nur wenn alle mitmachen“ sagte Holger Wittig-Koppe, Referent des Paritätischen und interner Experte der Beratungsstelle, „die Einrichtungen der Behindertenhilfe, die Regeleinrichtungen, wie Schulen und Kindergärten, Politik und Verwaltung, die Wirtschaft, die Mitbürger und Mitbürgerinnen sowie die Menschen mit einer Behinderung selbst.“ Aber auch ein beschwerlicher Weg ist zu meistern, wenn erst einmal die ersten Schritte gemacht sind.

Es gibt bereits viele gute Ideen und Ansätze in Schleswig-Holstein für ein inklusives Leben und diese hat die Beratungsstelle mit einem Ideenwettbewerb für Inklusionsprojekte herausgefiltert und gebündelt. Das Ergebnis des Wettbewerbs lässt sich sehen. Sowohl Selbsthilfeorganisationen als auch professionelle Anbieter von Hilfen für Menschen mit Behinderungen und eine kreisfreie Stadt waren bei der Antragstellung dabei. Die Gewinner des Wettbewerbs bekamen den Status eines Inklusionsreferenzprojektes und werden durch die Beratungsstelle besonders intensiv beraten und begleitet. Außerdem werden diese Referenzprojekte untereinander vernetzt und bilden so einen exquisiten Expertenkreis, aus dessen Erfahrungsschatz andere Interessenten in Schleswig-Holstein schöpfen können. Insgesamt wurden zehn Projekte von fünfzehn Projektanträgen ausgewählt.

Am 14. Februar fand der gemeinsame Startworkshop der Referenzprojekte in Kiel statt. „Der Workshop hat gezeigt, dass sich hier ein wirklich besonderer Kreis von engagierten Menschen zusammengeschlossen hat, der ernsthaft und konstruktiv das Thema Inklusion, auch über den eigenen Projektansatz hinaus, befördern möchte,“ sagte Antje Oltrogge, Leiterin der Beratungsstelle.“ Wir freuen uns darauf, Ihnen die einzelnen Projekte vorstellen zu können.“

Eine Übersicht der Referenzprojekte finden Sie hier zum download.

 

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