mittenmang Freiwilligenzentrum

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 01.10.2008 Segeberger Zeitung

Hand in Hand beraten
mittenmang fand mit Senioren-Beratungsstelle einen Kooperationspartner

Kreis Segeberg (isa) - Bislang befanden sich im Begegnungs- und Beratungszentrum Bad Segeberg 18 Hilfseinrichtungen. Nun zählt eine weitere dazu: Seit heute hat die Beratungsstelle für ältere Bürger und ihre Angehörigen im Kreis Segeberg ebenfalls eine Zweigstelle an der Kirchstraße.

Der Verein teilt sich seine Räume mit mittenmang, einem Freiwilligenzentrum für Menschen mit Behinderungen, das die Arbeit ehrenamtlicher Helfer mit und ohne Handicap koordiniert. Es ist bereits im Frühjahr an der Kirchstraße 9 ansässig und wurde bislang als Bundesmodellprojekt gefördert. Diese Übergangsfinanzierung läuft zum Jahresende aus. Um fortbestehen zu können, musste sich „mittenmang“ einen Partner suchen. „Wir verstehen uns ohnehin nicht als Einzelkämpfer, sondern wollen mit anderen Beratungsstellen zusammenarbeiten“, sagt mittenmang Geschäftsführerin Dr. Nicole Schmidt. Ziel sei eine größtmögliche Vernetzung ehrenamtlicher Arbeit. Die Kooperation mit der Beratungsstelle für ältere Bürger und ihre Angehörigen sei ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

Die von Kreis und Land finanzierte Beratungsstelle für Senioren ist in Bad Segeberg schon bekannt; bisher hatte sie im Ort aber keine eigenen Räume. Sie bot lediglich eine Sprechstunde an, und zwar im Gemeindezentrum Glindenberg an der Straße An der Trave 60. Das neue Büro liegt wesentlich zentraler. Beraten wird künftig mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr (Telefon: 04551/95 51 12). „In den meisten Fällen haben wir mit Demenz zu tun“, berichtet Ulrich Mildenberger, der Leiter der Beratungsstelle. Daher sei ein Großteil des Angebotes auf diese Krankheit ausgerichtet. Unter anderem werden Kurse für pflegende Angehörige und Fortbildungen für ehrenamtliche Betreuer von Demenzkranken organisiert. „Insofern ergeben sich Schnittmengen mit der Arbeit von mittenmang. Meint Mildenberger. Durch die ehrenamtlichen Helfer sollen Angehörige Demenzkranker entlastet werden.

Um seine Zukunft zu sichern, verlässt sich der Verein mittenmang (Telefon: 04551/ 95 51 13) nicht nur auf die Kooperation mit anderen Beratern. Er hat sich auch für das Projekt Freiwilligen Dienste beworben, das von Bund und Land gefördert wird. „Ob wir daran teilnehmen dürfen, wird sich Ende Oktober entscheiden“, erzählt Dr. Nicole Schmidt.

 

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