mittenmang Freiwilligenzentrum

Medienresonanz

 

 14.11.2008 Segeberger Zeitung und Kieler Nachrichten

Aufatmen bei Mittenmang: Freiwillige können weitermachen

Kreis Segeberg - Gute Nachrichten von und für Mittenmang: Das Modellprojekt kann seine Arbeit fortsetzen. Es wurde vom Bundesfamilienministerium als "Leuchtturmprojekt" ausgezeichnet. Damit ist Mittenmang eines von 30 Bündnissen, die aus über 200 Anträgen bundesweit ausgesucht wurden. Es ermuntert behinderte Menschen, sich freiwillig für andere einzusetzen. Die Helfer mit und ohne Handicap unterstützen Alleinstehende oder Familien, besuchen Senioren, bieten Freizeitbegleitung, oder Alltagshilfen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen.

Mit jeweils 50000 Euro im Jahr wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diese 30 ausgewählten Beispiele von herausragendem bürgerschaftlichem Engagement fördern. Sie bilden das Herzstück des neuen Freiwilligendienstes aller Generationen, der Menschen aller Altersgruppen ansprechen soll. Unter dem Motto "Engagement schlägt Brücken" sollen die 30 Projekte von 2009 bis 2012 in Kooperation mit Ländern, Kommunen und Verbänden den neuen Freiwilligendienst bundesweit etablieren.

Im Kreis Segeberg hat das Freiwilligenzentrum seit gut drei Jahren Aufbauarbeit geleistet. Geschäftsführerin Dr. Nicole D. Schmidt nahm die Entscheidung aus Berlin "riesig erleichtert und erfreut" zur Kenntnis. Denn die bisherige Finanzierung war ausgelaufen, der Fortbestand nicht gesichert. Daher sei in den letzten Wochen die Nervosität immer weiter gestiegen, schilderte sie. Schmidt: "Die Zusage werden unsere Freiwilligenteams als Anerkennung werten und sich in ihrem Engagement bestärkt fühlen." Dennoch kann sie sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Denn sie muss weitere Geldgeber, möglichst auch den Kreis Segeberg, mit ins Boot holen.

Das Segeberger Freiwilligenzentrum hat sein Büro im Begegnungs- und Beratungszentrum in der Kirchstraße in Bad Segeberg. Eine weitere Geschäftsstelle gibt es im Kreis Schleswig-Flensburg. Für die nächsten drei Jahren stehen zwei Hauptaufgaben: Die nachhaltige Verstetigung der beiden Freiwilligenzentren und die Beratung der Kommunen und Träger, die ebenfalls versuchen wollen, Menschen als Freiwillige zu motivieren und zu begleiten.
stö

 

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